Lernen mit Fobra

Lernen mit FobraSeit dem wir Fobra gegründet haben, versuchen wir uns mit unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten sozial zu engagieren. Neben einem Jugendprojekt von Faktor Ruhr, das wir betreuen, hat uns unsere Arbeit auch immer wieder in Kontakt mit Schulen gebracht.

Am Hansa Berufskolleg (HBK) in Unna haben wir dieses Jahr dann sogar Platz im Lehrplan gefunden: Im Zuge der Ausbildungsklassen wird den Schülerinnen und Schülern hier ein Gründungsprojekt ermöglicht. Dabei stellen die Schüler in Gruppen eine komplette Unternehmensgründung auf die Beine. Ziel ist die Abgabe eines vollständigen Business-Plans.

Die Geschäftsidee

Zur Einführung in das Thema haben wir zwei interaktive Doppelstunde vorbereitet. Mit unseren eigenen Erfahrungen als Gründer und dem Wissen, was wir uns auf unserer Reise aneigenen konnten, haben wir die Klasse dazu eingeladen Gründer zu werden.

Begonnen haben wir das ganze mit einem beschleunigten Ideen-Storming. Nach 3 Minuten sollten die Tischgruppen Ihre Idee kurz vorstellen. Es war sehr witzig dabei dieselben Verhaltensweisen zu beobachten, wie wir Sie schon von so mancher Gründerveranstaltung kannten: Die absolute Vorsicht zu viel von der Idee Preis zu geben – es könnte ja jmd. kommen und diese geniale Idee einfach kopieren.

Nach einem kurzen Exkurs zu Träumern und Machern sowie Patentrechten und den Kosten dazu, konnten wir also die spannenden Ideen der Gruppen sammeln.

Die Wahl fiel nach gemeinschaftlicher Entscheidung auf ein Unternehmen, das sich grob gefasst im Bereich der App-Entwicklung betätigt. Damit dies nicht so grob blieb, musste es nun also ans Eingemachte gehen. Denn entgegen der vierwöchigen Laufzeit für die Erstellung des Business-Plans wollten wir bereits nach zwei Stunden die Eckpfeiler unserer Unternehmensplanung stehen haben.

Diese Beschleunigung lässt sich mit Methoden erzielen. Wir griffen hierbei auf Formate des Business Model Designs zurück.

Die Klasse war über die gesamte Zeit aufmerksam und es war unglaublich erfrischend, wie viele unterschiedliche Gedanken in der Gruppe vorhanden waren. Wieder einmal der Beweis, dass die Gruppe zu deutlich mehr Leistung in der Lage ist, als der Einzelne alleine.

Der Businessplan

Nachdem wir unser Konzept, soweit es für diesen zeitlichen Rahmen möglich war, detailliert hatten, konnten wir mit dem Transfer zum Business-Plan beginnen. Für uns war es hier am wichtigsten aufzuzeigen, dass es sich hierbei tatsächlich um ein nützliches und notwendiges Instrument eines Unternehmers handelt, das eben all die Punkte, die uns vorher in der Entwicklung unseres Konzeptes beschäftigt haben, aufgreift.

Das insbesondere Banken und VCs (Venture Capitalists) hier bestimmte Informationen schnell finden müssen, sollte dabei nicht unter den Tisch fallen.

Nach der finalen Zusammenfassung hatten wir unser Tagesziel erreicht und dem Feedback unserer Zuhörer zu urteilen für eine angenehme und lehrreiche Abwechslung im Schulalltag gesorgt. Gerne wieder.

 

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Über Dennis Przystow

Ich bin Mensch. Kind des Internets. Interessiere mich für Entrepreneurship und alles rund ums Management. Die Markenwelt ist mein zu Hause und Fobra mein Tor in diese Welt. Besonders die Bereiche Audio- und Videoproduktion begeistern mich. Einfach mal machen!

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